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Herstellung

Príncipe de los Apóstoles Mate Gin wird in Chargen von nur 200 Liter in einer kleinen Kupfer-Brennblase im argentinischen Hochland destilliert. Dabei wird jede Zutat oder "Botanical" einzeln mazeriert und die entstandenen Lösungen mechanisch gefiltert, nach dem Originalrezept von Tato zu der komplexen Komposition zusammengefügt und anschließend destilliert. Vor der Abfüllung vor Ort in Argentinien, bei der jede Flasche einzeln numeriert wird, ruht das Destillat noch eine Weile, damit der Gin durch Kontakt mit Luftsauerstoff noch weicher und harmonischer wird.
 
Phantasievolle Geschmacksnotizen, wie heute so häufig bei üblich gibt es hier nicht. Príncipe de los Apóstoles Mate Gin ist ein individuelles Erlebnis. Wir möchten Sie einfach einladen, sich einen leckeren Cocktail zu mixen, den Gin mit etwas Tonic oder einfach pur mit einem Eiswürfel zu genießen und die Reise in eine aufregende geschmackliche Welt zu genießen.
 
Die nachfolgend dargestellten Botanicals, die bei der Herstellung des Gins verwendet werden, geben Ihnen aber sicher einen Eindruck des frischen Geschmacksprofils der neuen Welt.

Wachholderbeeren

Wie bei jedem Gin ist die aromatisch bestimmende Zutat natürlich die Wacholderbeere.

Ihr bittersüßes und leicht harziges Aroma dürfte von vielen auch zunächst als typisches "Gin-Aroma" erkannt werden, ohne damit gleich die Wacholderbeere zu assoziieren.

Im Príncipe de los Apóstoles Mate Gin überdeckt die Wacholderbeere aber nicht den gesamten aromatischen Eindruck, wie bei klassischen Gins üblich, sondern sie fügt sich zusammen mit den anderen Botanicals in eine harmonische Gesamtkomposition ein, die deutlich vielschichtiger erscheint.

Mate

Das argentinischste aller Getränke, der Mate Tee, ist hier in der klassischen Form zu sehen, wie es tagtäglich von wohl fast jedem Argentinier genossen wird.

Die kleingeschnittenen, getrockneten Blätter des Mate-Strauches ("Yerba") werden in ein Gefäß aus einem ausgehöhlten Flaschenkürbis ("Mate", im Bild oben zu sehen) gefüllt und anschließend immer wieder mit meist heißem Wasser übergossen und über einen Trinkhalm aus Metall ("Bombilla") getrunken, bis der Geschmack nachlässt.

 

Für die Herstellung des Príncipe de los Apóstoles Mate Gins werden die frischen Blätter mazeriert, um ihren floralen Charakter in den Vordergrund vor ihre bittere Komponente zu heben, welche die getrockeneten Blätter kennzeichnet, die im Tee verwendet werden.

Eukalyptus

Ursprünglich aus Australien, ist der Eukalyptus vor etwas über 100 Jahren auch nach Argentinien gekommen und gedeiht in einigen Regionen dort wunderbar - so auch in der Region "Missiones", aus der alle Zutaten für unseren Gin stammen.

Geschmacksbestimmend ist beim Eukalyptus das ätherische Öl "Cineol", welches die Meisten sicherlich an erfrischende und den Hals kühlende Hustenbonbons erinnern dürfte. Im Príncipe de los Apóstoles Mate Gin unterstützt der Anteil Eukalyptus den frischen Gesamteindruck, ohne sich aber zu sehr in den Vordergrund zu stellen.

Peperina

Als "Peperina" wird in Argentinien die nur dort vorkommende Pflanzenart Minthostachys verticillata bezeichnet, die mit der hiesigen Minze verwandt ist. Sie hat ein ähnlich frisches Aroma, besitzt jedoch noch weitere ätherische Öle, die wir aus Zitronen und Orangen, aber auch Thymian und Oregano kennen. Hierdurch riecht und schmeckt Peperina etwas würziger und abwechslungsreicher.

Koriandersamen

Der süßliche, zitronige und würzig-scharfe Geschmack von Koriander ist hierzulande wohl am ehsten aus der asiatischen Küche bekannt. Angebaut und in der Küche verwendet werden Blätter und Samen der Pflanze aber auch im Mittelmeerraum und in Südamerika.

Für die Herstelung des Príncipe de los Apóstoles Mate Gins werden nur die Koriandersamen verwendet, da sie im Mazerierungsprozess im Vergleich mit den Blättern ihre süßlichen und würzigen Aromen harmonischer in den Vordergrund stellen, ohne dabei zu scharf zu werden.

 

Pink Grapefruit

In Argentinien als "Pomelo rosado" bezeichnet, handelt es sich bei dieser Zutat um die Grapefruit mit rosa Fruchtfleisch - also eine Kreuzung zwischen Pampelmuse und Orange.

Für den Gin wird nur die Schale mazeriert, da in ihr die wichtigsten ätherischen Öle konzentriert sind, die maßgeblich an der frischen und leicht herben Kopfnote* des Gins beteiligt sind.

 

*Als Kopfnote werden die flüchtigen Aromen bezeichnet, welche man zuerst wahrnimmt, wenn man an etwas riecht.